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Hock dich her - für eine gesunde Hüfte und einen schmerzfreien Rücken

Die Idee zu dieser Folge ist schon alt. Sie steht schon lange auf meiner Liste. In der letzten Woche allerdings, als Bob und Diana bei mir zu Besuch waren, ist das Thema noch einmal hochgekommen und in meiner persönlichen Trainingsstunde mit Bob haben wir auch bei mir an dem Thema Hüftöffnung gearbeitet. 

Hock dich her - für eine gesunde Hüfte und einen schmerzfreien Rücken

Diese Folge wird dir gesponsert von Bob und Diana, den beiden wundervollen Menschen hinter Aerohfit.com. Gemeinsam helfen sie dir zurück zu natürlicher Bewegung und intuitivem Essen zu finden. 

hier findest du die Folge auch mit Video

Die Hüfte - das zentrale Gelenk in deinem Körper

Verminderte Hüftbeweglichkeit sorgt dafür, dass andere Gelenke diese Unterbeweglichkeit ausgleichen müssen. Klassischer Weise die Knie und Füße oder/und die Wirbelsäule. Dies sorgt für Schmerzen, Verspannungen, Schiefstände und Unwohlsein.

Hast du mal ein Baby beobachtet? Sie können die Füße ohne Mühe in den Mund schieben. Oder auf dem Bauch liegen und Arme, Beine und Kopf hochheben und dabei noch lachen...

Kleinkinder können ohne Probleme in der tiefen Hocke sitze. Intuitiv verrichten sie auch so ihren Stuhlgang (meist in die Windel), spielen dort und sind dabei mit ganzen Füße im Kontakt zum Boden.

Wie steht es um deine Hüftbeweglichkeit?

Drei kleine Tests können dir Hinweise geben, wie beweglich oder unbeweglich deine Hüfte ist:

  1. Kannst du problemlos längere Zeit im Schneidersitz sitzen?
  2. Wenn du deine Beine gestreckt lässt, kommst du dann mit den Fingerspitzen auf dem Boden?
  3. Kannst du die Beine Schulterbreit stellen und dann in die ganz tiefe Hocke gehen ohne die Fersen vom Boden zu lösen und ohne umzukippen?


Mögliche Ursachen für eine immobile Hüfte

  • du sitzt sehr viele Stunden am Tag
  • du gehst mit kleinen Schritten und häufig mit unphysiologischem Schuhwerk
  • du sitzt auch beim Schlafen -> weitere Infos in diesem Liebscher und Bracht Video
  • du bewegst dich zu wenig im Alltag 
  • du machst immer die gleichen Bewegungen und gehst nicht an die Bewegungsgrenzen deiner Gelenke


Das können die Folgen einer unbeweglichen Hüfte sein

Die Muskulatur des Hüftgelenks verkürzt sich und sorgt so dafür, dass die umgebenden Strukturen in andere Positionen gezogen werden. Der M. Iliopsoas (Hüftbeuger) zieht, wenn er verkürzt ist an der Wirbelsäule und zieht sie ins Hohlkreuz oder sorgt für eine dauerhafte Hüftbeugung. Um diese Spannung auszugleichen muss dann die Muskulatur des Rückens mehr arbeiten und verspannt oder schmerzt. 

collage

Eine übermäßige Spannung und Verkürzung der Adduktoren (Muskeln, die den Oberschenkel heranziehen) sorgt für ein verändertes Gangbild. Es entsteht dann z.B. eine Drehung des Beckens oder der Wirbelsäule oder kleine kurze Schritte und ein nach hinten geschobenes Becken. 

Häufig haben Menschen mit einer wenig beweglichen Hüfte auch sehr viel Spannung im Gesäß, was wiederum Probleme in den Beckenbodenmuskeln und eine Kompression
verschiedener Nerven des Beckens auslösen kann.  

z.B. des N. Ischiadicus oder des N. Cutanaeus fem. Lateralis (Meralgia paraesthetica)

Aber auch Beckenschiefstände, Beinlängendifferenzen, funktionelle Skoliosen, Bandscheibenvorfälle, Probleme im Becken und Beckenboden, sowie der Verdauung (eher im Sinne einer Verstopfung) sind Folgen einer immobilen Hüfte. 


Mobilisiere deine Hüfte mit Bob von aerohfit.com

Starte langsam mit den Übungen und führe sie regelmäßig durch! Achte auf die Zeichen deines Körpers und geh nur so weit, wie es für dich heute geht!


#Hockchallenge

Hock dich in den nächsten zwei Wochen immer wieder hin, genieße die Öffnung deiner Hüfte und eines Beckens und beobachte, wie du flexibler und im unteren Rücken entspannter wirst. Poste gerne Bilder deiner Übungen mit dem #hockchallenge und mach so die Menschen mit denen du verbunden bist aufmerksam, auch etwas für ihre Gesundheit zu tun!

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Zusätzlich können dich spezielle Nahrungsergänzungmittel unterstützen deine Gelenke beweglicher zu machen und eventuelle Schmerzzustände zu verbessern. 

Mein Favorit für bewegliche Gelenke sind die moveCAPS von Ringana. Sie enthalten entzündungshemmende, schmerzlindernd und versorgende Komponenten für deinen Bewegungsapparat. Schau einfach mal bei Ringana vorbei! =)


Das war die 100. Podcastfolge auf dem Körperkunde Podcast! 🎉💃

Danke, dass du dabei bist!

Deine Lisa 



Meine RINGANA-Partnerseite* mit frischer, veganer/vegetarischer Kosmetik und Nahrungsergänzungsmitteln. RINGANA bringt Natürlichkeit, Umweltbewusstsein, Schönheit und Gesundheit zusammen und ist meine Empfehlung für dich!


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4 Kommentare

  • Hallo Lisa,
    ist hocken (als endgradige Bewegung) auch bei Hüftproblemen wie Labrumdefekt, Dysplasie, Arthrose... zu empfehlen?
  • Hey Eve,

    Danke für deine Frage. Du kannst die Übungen auf jeden Fall auch mit Arthrose machen, da wirken sie wahre Wunder - auch wenn es am Anfang sehr intensiv ist. Bei Dysplasie gehen sie auch, wenn keine Luxationsgefahr besteht.
    Das gleiche gilt auch für den Labrumdefekt, allerdings erst wenn er abgeheilt ist und keine akuten Entzündungssymptomatiken aufweist.

    Liebe Grüße
    Lisa
  • Hocken ist eine prima Sache. Am Anfang habe ich einige Tage gebraucht um mich daran zu gewöhnen und hätte nie gedacht, dass ich die Haltung mal freiwillig einnehmen würde. Jetzt finde ich die Haltung ab und zu ganz entspannend und angenehm. Und mache das z.B. beim Zähneputzen am Abend, also Zähneputzen in der Hoke.
    Aber zwei Fragen habe ich an die Expertin: was wäre bei Krampfadern im Bein und Hocke zu beachten? Eher meiden oder trotzdem...?
    Und was wäre bei Achillessehnenreizung - die habe ich nicht vom Hocken, aber wäre da eine Hocke-Pause angezeigt oder ist die leichte Dehnung vielleichht sogar eher nützlich?
    Über Tipps würde ich mich sehr freuen - und Danke für den informativen und netten Podcast.
  • Hey Jürgen,

    Hocken ist wirklich prima, auch für Menschen mit Krampfadern. Insgesamt macht Hocken nicht nur die Muskeln freier, sondern auch das Becken insgesamt beweglicher, was auch den Blut- und Lymphfluss verbessert. Ich würde da sehr darauf achten während der Hocke keine Schmerzen in den Beinen zu bekommen, Dehnungs-ziehen im Bereich von Hüfte und Becken ist aber ok.

    Bei der Reizung der Achillessehne sollest du dich langsam heran tasten, darfst aber auch die Hocke trainieren. Wichtig wäre hier herauszufinden woran es liegt - Schuhwerk, Trauma, Überlastung oder vielleicht auch an der mangelnden Hüftbeweglichkeit und die Sehne in Zukunft gut zu Schützen!
    Außerdem rate ich dir kalt/warme Wechselduschen im unteren Bereich des Rückens um reflektorisch die Durchblutung im Bereich der unteren Beine zu verbessern!

    Liebe Grüße
    Lisa

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    © 2018 Lisa Mestars