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GESUNDHEITSMINDSET: Gesundheit beginnt in deinem Kopf


Mein neues Titelbild bei Facebook hat schon für so einige Nachfragen gesorgt...

Gesundheit beginnt im Kopf

Wahrscheinlich hörst du dieses Thema auch im Moment überall. Erfolg beginnt im Kopf - du brauchst ein Gewinnermindset um richtig erfolgreich zu sein. Du darfst dich im Kopf schon reich fühlen, damit du auch das große Geld verdienst. Und so weiter…
Und was soll ich sagen, genau meine Meinung: Für alle diese Dinge: Gesundheit, Spaß, Erfolg, Reichtum brauchst du die entsprechende Einstellung in deinem Kopf. Das was du erreichen möchtest, dass darf in deinem Kopf schon in den schillerndsten Farben sein, vor deinem inneren Auge strahlen! Du darfst es richtig groß Träumen, damit es dann in dein Leben kommt. 

UND nicht zu vergessen du darfst natürlich auch alles dafür tun, dass dein Traum Wirklichkeit wird - und unter uns gesagt, ohne das tun wird das auch nichts, träumen allein reicht nicht ;-) Also auf die Gesundheit bezogen: du darfst natürlich gute Behandlungen starten, dich gut ernähren und bewegen, eine erforderliche Operation eingehen oder dich an den Verzicht von bestimmten Stoffen halten - und deinen Kopf auf Gesundheit einstellen. Aber beides muss Hand in Hand gehen, die Einstellung im Kopf und die Taten in deinem Leben.

Esoterik? In dieser Folge gebe ich dir nicht nur echte Patientenbeispiele, sondern auch andere Beispiele aus dem Leben, die dir die Wichtigkeit deiner Gedanken und deines Unterbewusstseins zeigen. Los geht's =)

   

Beispiel 1 - der Marathon


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Diese körperliche Höchstleistung, Rennen über 42,195 km ist ein Traum ganz vieler Menschen. Einmal im Leben einen Marathon laufen. Aber was sagen alle die, die schon mal einen Marathon gelaufen sind? Die körperliche Fitness ist Vorraussetzungen und dann kommt es unbedingt auf mentale Stärke an. Bist du bereit dafür dass dein Kopf deinen Bein befielt: „weiterlaufen“ obwohl deine Beine unendlich schwer sind und die Füße schon fast schlapp machen? Denn irgendwann auf dieser Strecke kommt der Punkt wo du in deinem Kopf viel Stärker sein musst als die Bedürfnisse deines Körpers. Wenn du dir also das Ergebnis, den Zieleinlauf so sehr wünscht, ihn dir richtig super vorgestellt hast, dann kann dein Kopf deine Beine ins Ziel tragen. Andersherum wenn dein Kopf eigentlich gar nicht im Ziel ankommen will, dann können deine Beine noch so trainiert sein, du wirst irgendwann einfach aufgeben, weil du mental nicht bereit dazu bist.

Beispiel 2 - der Lottogewinn


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Nehmen wir an jemand der im Moment Hartz 4 bezieht und keinen Job hat, dieser Mensch gewinnt eine Millionen Euro im Lotto. Nun ist er ein reicher Mann, kann sich vieles leisten. Aber was er nie gelernt hat, ist mit Geld umzugehen, schon gar nicht mit so viel Geld…. Auch im Kopf ist der Mann immer noch ein Hartz 4 Empfänger und wenn dieser Mensch es nicht schafft, in seinem Kopf zu denken und zu fühlen wie ein reicher Mensch, in Fülle und Überfluss, anstatt in Mangel - dann wird er das Geld nicht behalten. Sehr schnell wird ihn sein Kopf wieder zurückgeführt haben, weil im Kopf eben noch gar kein Reichtum zu finden ist und das Unterbewusstsein, das vorherige Leben und den sicheren Status Quo auch bevorzugt. Nur wenn unser Hartz 4 Empfänger es schafft geistig an dem Lottogewinn zu wachsen, vielleicht Unterstützung bekommt von einem reichen Menschen und schnell lernt wie ein Reicher zu denken und zu handeln, wird er das Geld behalten können und sich damit weiterentwickeln. Doch in der Realität sind 90 % aller Lotto Gewinner sind hinterher wieder auf dem Status wie vorher und schaffen nichts daraus zu machen.

Lotto Gewinn = Bandscheibenoperation

Vergleichen können wir diesen Lottogewinn mit einer Operation an der Bandscheibe. Für einen Rückenschmerz geplagten Menschen wie ein Lottogewinn. Doch auch hier, wenn dieser Mensch nach der OP sein Leben genau so weiterführt, weiter 10 Stunden mit Stress im Büro sitzt, keinen Sport macht und das Übergewicht bleibt - was glaubst du passiert dann im nächsten halben Jahr oder im nächsten Jahr? Richtig, die Rückenschmerzen kommen zurück. Als Ursache die gleiche Bandscheibe, oder eine darüber oder darunter. Und Warum? Der Kopf ist nicht mitgegangen. Der Mensch hat sich nicht mit verändert. Da hilft weder die Lottomillionen noch die perfekte Bandscheiben Operation! 


Was sollen dir jetzt diese Geschichten für deine Gesundheit bringen?

Sie sollen dir verdeutlichen, dass du um Gesund zu werden oder zu bleiben, zu aller erst in deinem Kopf dich selbst als gesunden, wertvollen und liebenswerten Menschen sehen darfst.

DU DICH SELBST!!!

Fibromyalgie - Ein Beispiel aus meiner Praxis

Ich möchte dir ein echtes Beispiel geben. 
Eine Patientin, 42 Jahre, mit Weichteirheuma (Fibromylagie), sie hat täglich unglaubliche Schmerzen in allen Muskeln und auch manchmal in den Gelenken. Wenn man mit der Hand über ihre Haut fährt, spürt man überall kleine Knötchen. Das Gesicht ist dick, aufgequollen, sie hat tiefe Augenringe und schaut immer leidend. Richtige Freude ist in den Augen - nicht zu sehen. Der ganze Körper leidet unten der Entzündungen. Die Patientin hat mindestens 30 kg Übergewicht, kann aufgrund der Schmerzen keinen Sport machen, noch nicht einmal den Haushalt. Sie rennt von Arzt zu Arzt, nimmt Medikamente, bekommt Physiotherapie , nichts kann ihr wirklich helfen. 
Bei einem Praxiswechsel in eine neue Physiopraxis kommt sie zu mir und ich werde ihre Therapeutin. Schnell merke ich, diese Patientin ist zu nichts zu begeistern, alles tut einfach nur weh, keine Therapie schlägt an - manchmal probiert sie es noch nicht einmal. Das Jammern macht ihr scheinbar Spaß, sie kommt überhaupt nicht aus ihrem Muster des Jammern und Klagens heraus. Ihr Mann fährt sie überall hin und sobald sie stöhnt ist er an ihrer Seite, betüttelt Sie und ist für Sie da. Hört ihr zu und nimmt ihr nahezu sämtliche Arbeit im Haushalt ab. 


Jetzt muss ich einwerfen, dass ich keine Therapeutin bin, die dieses Spiel mit macht. Ja, ich höre meinen Patienten zu und nehme ihre Probleme ernst aber wenn jemand nur Jammert und überhaupt nicht mitarbeitet, dann ist er oder in diesem Fall Sie an der falschen Adresse. 

Du errätst nach meiner Schilderung vielleicht schon was das Motiv dieser Patientin für ihre Krankheit sein mag… Aufmerksamkeit.

In der 3. Therapiestunde hab ich mich ihr einfach gegenüber gesetzt und sie gefragt: „Frau... , was wäre in ihrem Leben anders, wenn sie morgen aufwachen und ihre Krankheit ist einfach weg?“. Zuerst wollte sie sich gar nicht einlassen und fiel wieder ins Jammern, wie schlimm das alles sei und ihr Arzt ja meint sie müsste damit für immer leben. Ich bin aber dran geblieben und habe sie ermuntert dieses Gedankenspiel, was wäre wenn…. einfach mal zu wagen:… und dann irgendwann kamen nach und nach erst positive Dinge, sie könnte sich wieder bewegen, vielleicht abnehmen, sich wieder mit Freundinnen treffen und vielleicht sogar wieder arbeiten… und dann stockte Sie und erkannte, dass eventuelle das Verhältnis zu ihrem Mann so werden könnte wie früher, dass sie nebeneinander her leben würden, dass sie nicht beachtet werden würde, sie den Haushalt ungesehen ganz alleine machen müsste. Er ihr nicht zur Hand ginge. Ihre Familie würde nicht mehr besorgt anrufen!  Und die Menschen würden sich insgesamt nicht so für ihre Geschichte interessieren… (ihre Krankheit war einfach das Gesprächsthema Nummer 1).

Es dauerte natürlich bis wir gemeinsam an diesem Punkt der Erkenntnis kamen. Der Grund warum kein Therapieversuch funktioniert hatte war, dass ihr Kopf, ihr Unterbewusstsein einen Gefallen an der Krankheit gefunden hatten. Die Vorteile, die Beachtung, das Umsorgen spielt nicht nur bei dieser Patientin eine Rolle!

Menschen brauchen Aufmerksamkeit, Liebe, Geborgenheit und Anerkennung!
Es kommt häufig vor, dass Menschen, insbesondere auch Kinder in ihrem Umfeld nicht beachtet werden, keine alltägliche Aufmerksamkeit bekommen und erst wenn Sie krank werden oder Blödsinn machen, dann bekommen sie Aufmerksamkeit, werden Umsorgt, haben einen wichtigen Stellenwert in der Familie. Und dann lernen Kinder wie Erwachsene eine Krankheit zu brauchen um gesehen zu werden. 

Gemeinsam in einer Therapie mit ihrem Mann hat meine Patientin ihre Ängste dann überwunden und ab dann mit ganzem Herzen und ganzem Verstand darauf hingearbeitet wieder gesund zu werden. Sie hat eine Ernährungs- und Bewegungstherapie begonnen und ist von Termin zu Termin gesunder und zufriedenener gekommen, klar gab es auch mal Rückschläge. Aber im Gespräch mit ihrem Mann, seiner Unterstützung und der Entscheidung gesund zu werden hat sie es wirklich gut geschafft. Nach 1,5 Jahren habe ich sie mal wieder getroffen, kaum wieder zu erkennen, lächelnd und schmerzfrei.


Bin ich für meine Krankheit selbst verantwortlich?

Vielleicht kommt jetzt in deinem Kopf der Gedanke hoch: „Moment mal, sagt Die Lisa jetzt gerade, ich bin selber schuld an meiner Krankheit!? Ich bin selbst schuld an meinem Bandscheibenvorfall, meinem Krebs, meiner Migräne, meiner Darmentzündung? Was kann ich denn dafür, ich habe mir das nicht ausgesucht!“ Vielleicht spürst du sogar Wut. Genau das ist bei meiner Patientin im Beispiel auch passiert. Sie war zuerst außer sich. Ich habe ihr dann das erklärt was ich auch dir erklären möchte:

Du hast dir das nicht bewusst ausgesucht und du bist schon gar nicht Schuld, genau wie dein Partner, deine Frau, deine Eltern oder dein Chef nicht schuld sein können.

Es ist viel mehr so, dass dein Körper, dein Geist und dein Herz die beste Option für dich gesucht haben. Jeder Mensch möchte geliebt werden, Aufmerksamkeit bekommen und guten Zuspruch. Jeder möchte aufrecht, stark, selbstbewusst, und positiv durchs Leben gehen. Niemand würde sich für körperliche Schmerzen entscheiden, wenn er glauben würde diese Dinge auch anders erreichen zu können. Vielleicht hast Du im Laufe deines Lebens aber gelernt und fest in dir verankert, dass du alle diese Dinge (Aufmerksamkeit, Liebe, Geborgenheit) dann bekommst wenn es dir schlecht geht und du du sie verlierst in den Momente wo es dir gut geht. 

Vielleicht hilft es dir dich selbst liebevoll als kleines Kind zu betrachten, was nur dann in den Arm genommen wird, wenn es weint. Nur dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn es laut ist, schreit oder krank ist. Betrachte dich wie dieses Kind mit sanftem Mitgefühl und Verständnis.


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Krankheiten mit niedlichen Namen

Ein ziemlich guter Hinweis, dass du deine Erkrankung sehr lieb hast und sie eigentlich gerne behalten willst ist, wenn du dich über sie definierst und einen süßen Spitznamen für Sie gefunden hast. Mein Haschi - für „ich habe Hashimoto“  oder "Mein Ischi raubt mir heute den letzten Nerv", für Schmerzen im Bereich des Nervus-Ischiadicus. Es gibt noch viele solcher Beispiele und es ist erschreckend wie viele Menschen, wie mit einem Haustier, mit ihrer Krankheit Hand in Hand durchs Leben gehen. Wenn DU krank bist, möchte dir dein Körper damit etwas sagen, ihm fehlt dann im wahrsten Sinne des Wortes etwas oder er bekommt zu viel von einer Sache. Ein liebevoller Blick, woher die Krankheit kommt und was sie beseitigen kann, der ist super. Aber deine Krankheit zu hegen und zu pflegen, ihr schöne niedliche Namen zu geben, damit sie gerne bleibt. Das ist ein klares Zeichen für: Deine Krankheit ist auf jeden Fall auch Kopfsache….
Gesundheit beginnt in deinem Kopf

Ich möchte dich dafür sensibilisieren, dass dir die besten OP-Methoden einfach so zur Verfügung stehen können, die teuersten Medikamente für dich zugänglich sein können und sich 10 hochqualifizierte Ärzte, Therapeuten und Heilpraktiker auf Abruf um dich kümmern, es würde dir nicht helfen, so lange du irgendwo in deinem Unterbewusstsein einfach krank bleiben möchtest. Im Gegensatz dazu gibt es auch Geschichten, dass Menschen ihre schlimme Krebserkrankung ganz ohne Chemo, ohne OP und allein mit mentalen Übungen und einer kompletten Lebensumstellung in den Griff bekommen haben - vielleicht kennst du sogar Beispiele aus deinem Umfeld…

In den USA gehört mittlerweile bei einer Krebserkrankung, begleitend zur schulmedizinischen Therapie eine umfangreiche psychische Unterstützung, Gespräche mit entsprechenden Therapeuten, Meditationskurse und auch Familienbehandlungen um das Gefüge innerhalb der Familie zu stärken. Aus gutem Grund, die Heilungschancen sind um ein vielfaches erhöht!

Eine Einladung zur Selbsterkenntnis

Ich lade dich ein, wenn du eine Erkrankung hast, ganz gleich welche. Dann frage dich doch mal:

  • Was ist das positive an meiner Erkrankung?
  • Welche Vorteile genieße ich dadurch?
  • Wie hat sich das Leben innerhalb meiner Familie dadurch verändert?
  • Was hat sich an meinem Job geändert? 

Vielleicht bekommst du eine erste Idee was es sein könnte und gehst du entweder selbst in Meditationen in dich und versuchst dich selbst zu verstehen, oder du sprichst mit Menschen die dir zuhören, einer Freundin, einem Freund oder auch einem Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für (Psychotherapie). Mittlerweile gibt es auch viele hervorragen ausgebildete Menschen, die über Skype Sessions mit Dir an solchen unterbewussten Mustern arbeiten und sie dir bewusst machen. 
Und dann hat echte Heilung, ganzheitliche Heilung auch in dir Platz.
Gesundheit beginnt in deinem Kopf und eine Veränderung im Kopf ist unverzichtbar, wenn es um ganzheitliche Therapie geht!
Danke, für deine Aufmerksamkeit!

Schön, dass du Da bist.

Deine Lisa




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© 2018 Lisa Mestars