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EFT: Befreie deine Emotionen und mach Platz für ein gesundes und glückliches Leben!

Heute im Interview ist Gabriele Backhaus, die Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung, EFT und Reflexintegration und gibt dir heute einen Einblick in die Emotional Freedom Technique. Eine super spannende Methode, um Emotionen bewusst zu fühlen und auch wieder gehen zu lassen, damit Raum entsteht für neues Denken, Handeln und für Gesundheit.

Die spannenden Fallbeispiele und bildhaften Erklärungen helfen dir, diese wirksame Technik für dich selbst zu nutzen. 


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Links zu dieser Folge:

Zu Gabrieles Webseite und den Terminen der EFT-Workshops

PDF zu den EFT-Klopfpunkten


EFT: Befreie deine Emotionen und mach Platz für ein gesundes und glückliches Leben!


Was ist EFT? Was ist die Emotional Freedom Technique, wann hast du die Technik kennengelernt und warum findest du sie so toll?

Also EFT steht, wie du schon gesagt hast, für Emotional Freedom Technique. Also eine Technik zum Erlangen von emotionaler Freiheit und ich sage immer: es ist Akupunktur für die Seele. Ich finde diese Technik so genial, weil sie eine Selbsthilfe Technik ist! Ich kann sie innerhalb von 2-3 Minuten erlernen und dann selber ausführen. Ich selbst  habe sie im Jahr 2000 kennengelernt:

Eine gute Freundin hatte ganz viele Probleme. Sie hat mich damals mitgenommen und mir die Methode von Gary Craig aus den USA gezeigt. Mit der Klopfakupressur, so nennt man EFT auch, hat sie ihre Probleme und gleichzeitig ihre Ängste vor Spinnen und Hunden aufgelöst. Es war einfach faszinierend! Ich habe sofort gedacht: Diese Technik möchte ich allen Menschen zeigen und ich möchte, dass in 10 Jahren oder in 20 Jahren jeder irgendwo steht und klopft.

Ich bin begeistert von dieser Technik, weil sie mir enorm den Alltag erleichtert. Sie hilft mir gerade in meiner eigenen Selbständigkeit. Ich bin ja auch mit Widrigkeiten konfrontiert und möchte mich schnell von diesen Emotionen befreien, die mir nicht gut tun. EFT hilft mir, dass ich schneller zum Erfolg komme und generell glücklich und zufrieden in meinem Leben bin.

Es ist wichtig, dass jeder mit seinen Gefühlen arbeitet!


Gabriele Backhaus | Lisa Mestars


Hört sich schon ein bisschen an, wie eine Wundertechnik. Ich bin schon gespannt, wie das gleich abläuft! Warum denkst du, dass es wichtig ist, dass jeder Mensch mit seinen Emotionen arbeitet? Ist es nicht so, dass andere Menschen auch für unsere Gefühle verantwortlich sind? Wenn zum Beispiel mein Mann mich triggert oder etwas anderes im Außen passiert, dass ich mich schlecht fühle? Was passiert mit den Emotionen im Körper, wenn wir sie so einfach unkontrolliert in uns aufsteigen lassen?

Diese Emotionen machen uns auf jeden Fall nicht glücklich. Sie erzeugen eher negative Gefühle und die haben zur Folge, dass eine Form von Unzufriedenheit bis hin zu Stress oder zu körperlichen Problem auftreten. Ich habe zur Zeit ganz viel mit Kindern zu tun, die nicht zur Schule gehen wollen, die Angst haben, die immer krank sind...

Generell gilt: Emotionen sind wichtig, wir brauchen einen emotionalen Körper. Wut, Angst und Trauer sind drei wichtige Emotionen. Wir brauchen sie und wir klopfen sie auch nicht weg, das ist ganz ganz wichtig. Ich brauche die Angst, damit ich mich nicht in Situationen begebe, die mir nicht gut tun. Ich brauche die Trauer, um etwas aufzuarbeiten und ich brauche auch die Wut, um etwas mal raus zu lassen.

Wichtig ist: Wenn diese drei Emotionen aber dazu führen, dass ich nicht mehr vor die Tür gehe. Dass ich Angst habe, in die Schule zu gehen oder so weit, dass ich Depressionen bekomme oder ein Burnout, weil mich einfach die Trauer oder die Wut an etwas hindern. Oder bis dahin, dass ich vor lauter Wut Dinge zerschmeiße oder anderen Leuten etwas verbal an den Kopf schmeiße und damit die Beziehung zerstöre. Dann ist das etwas, was mir im täglichen Alltag nicht gut tut und das führt dann auch zu richtigen Kommunikationsstörungen.

Wir alle haben unsere eigenen Lebenserfahrungen und das ist wichtig. Wir haben in der Kindheit tolle Dinge erlebt; wir haben aber auch nicht so tolle Dinge erlebt. Alles hat unser gesamtes Umfeld beeinflusst. Doch jetzt, wenn ich erwachsen bin, kann ich für mich selbst entscheiden, was tut mir jetzt gut, was dient mir und was nicht.

Deswegen kommen die Menschen seit über 18 Jahren zu mir. Was ich ganz toll finde: wenn ich mit Kindern und Jugendlichen schon früh arbeiten kann. Da unser Schulsystem so extrem ist und viele Menschen dort Dinge erleben, die ihnen nicht gut tun, ist es mir ein Anliegen, dass ich Kinder da gut durchführe, ihnen eine Technik anbiete, mit der sie sich täglich wieder von den unschönen Emotionen befreien können. 

Ich könnte, den Lehrer umbringen

Wenn einer meiner Klavierschüler in den Klavierunterricht kommt und der erste Satz, den dieses Kind sagt ist: "Ich könnte den Lehrer umbringen". Dann ist da eine Emotion im Kind, die definitiv verhindern wird, dass wir guten Klavierunterricht machen können. Dann sage ich:"Tu es lieber nicht!" und wir klopfen eine Runde.

Wenn Kinder durch eine erlebte Situation emotional so blockiert sind, dann ist lernen unmöglich. Wir klopfen in dem Moment das Problem mit dem Lehrer und gleichzeitig löst sich im Unterbewußten auch das auf, was sich aufgrund dieser Emotion - Wut oder Hass - die letzten Jahre angestaut hat. Das heißt: Wir lösen auch all die Beziehungs-Momente, die gar nichts mit dem Lehrer zu tun haben, aber die gleiche Emotion in dem Kind ausgelöst haben. 

Dein innerer Friedensprozess

Im Grunde ist es so, dass man seinen eigenen inneren Friedensprozess einleitet. Je öfter man klopft, um so einfacher wird es. 

Ein gutes Beispiel sind auch Eltern, die kommen zu mir und sagen:

Ich kriege die Krise. Ich habe drei Kinder, die kommen jeden Mittag rein und einer mosert wie der andere, weil das Essen nicht schmeckt. Dann kriege ich so ein Hals und dann kriege ich so eine Wut.

In dieser Situation zu Klopfen distanziert mich von der Emotion Wut. Dann entsteht ein kleiner freier Speicherplatz und ein Gedanke kann aufsteigen: Ich werde hier mit meiner Leistung nicht gewürdigt ich werd hier gar nicht gesehen!

Mit diesem bewussten Gedanken, kann ich dann freundlich und nett zu den Kindern sagen, dass es heute nichts anderes gibt, und ich nicht für jeden extra koche. Das hat den riesen Vorteil, weil meine Grenze klar rüberkommt und ich mich gleichzeitig nicht mehr aufregen muss, weil ich mich nicht mehr schlecht fühle. 

Es ist so schön, wenn dieser kleine Freiraum entstehen darf und ich nicht aus irgendeiner Emotion heraus handle, vielleicht sogar andere neue Verletzungen in die Welt bringe oder meinen Kindern Glaubenssätze mitgebe, die ich ihnen gar nicht weitergeben will, einfach weil ich so getriggert bin. EFT hilft mir dann einfach, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Jetzt stelle ich mir die Frage, was klopfe ich denn jetzt genau? Das Gefühl, die Emotion, die konkrete Situation?

Bei der Klopfakupressur darf ich das klopfen, was jetzt ist! Habe ich Kopfschmerzen, dann klopfe ich Kopfschmerzen und nicht woher sie kommen. Ich akzeptiere in dem Moment die Kopfschmerzen und klopfe genau diese Situation.

Wenn, wie im Beispiel eben, die Wut im Vordergrund steht. Dann ist es wichtig, genau in das Gefühl in der Situation hinein zu gehen. Also in die Situation: du hast gekocht, die Kinder kommen, irgendeines meckert schon wieder. Dann kommt die Wut oder das Unverständnis hoch und du fragst dich: auf einer Skala von 0 bis 10 wie unangenehm ist jetzt die Situation für dich? In dem Beispiel war es eine volle 10!

Wir fangen an zu klopfen und arbeiten so lange bis die 10 zu einer 5 geworden ist. Meistens kommt dann irgendwann noch der tiefer liegende Glaubenssatz hoch! In diesem Fall war es: Ich bin nicht gut genug.

Dann klopfen wir damit weiter bis wir ziemlich auf 0 runter sind. Das Schöne ist, wenn dein Körper bereit ist, dann zeigt dein Unterbewusstsein in diesem Prozess dir weitere Glaubenssätze und Emotionen, die mit der Situation zu tun haben und das hilft dir, alles nach und nach aufzulösen. 

Wenn wir etwas klopfen und uns von der Emotion distanzieren, dann haben wir plötzlich eine Freiheit und daraus resultiert eine positive Konsequenz. Die muss ich aber auch wollen, das ist wie mit dem gesund werden. Ich darf auch gesund werden wollen.

Wenn jetzt die Wut nicht mehr da ist, dann fühle ich vielleicht Freude. Diese Freude darf ich dann auch zulassen und begrüßen, damit EFT nachhaltig funktioniert. So können mit EFT eine klare Kommunikation und wunderbare Beziehungen entstehen.

Ich darf die Verantwortung für meine Gefühle übernehmen

Ich habe die Verantwortung für das Gefühl, was in mir entstanden ist und darf auch die Verantwortung dafür übernehmen, mich von dem Gefühl zu distanzieren und Raum zu schaffen für gute Beziehungen und schöne Reaktionen. 

Du hast das gerade schon erwähnt, du klopfst verschiedene Punkte und gleichzeitig wird mit dem Gefühl gearbeitet. Das heißt: ich fühle, spreche und klopfe gleichzeitig. Mit dem klopfen bekomme ich dann den Zugang zum Unterbewusstsein. Lass uns mal ein Beispiel machen und das konkret durchgehen:

Ok, wir nehmen das Beispiel Fahrstuhlangst. Ich fange an, meinem Unterbewusstsein zu sagen, dass es in Ordnung ist, dass ich jetzt einfach mal Fahrstuhlangst habe. Dabei klopfe ich die verschiedenen Klopfpunkte. Ich klopfe immer ein paar Mal, wiederhole den ersten Satz, bis mir ein weiterer Satz dazu in den Sinn kommt: "Ich bekomme Panik und will hier raus, ich weiß dann nicht was ich tun soll", "Es ist ok, wenn ich Angst habe", "ich weiß nicht was ich tun soll, wenn es keine Treppe gibt." "Ich stehe wie angewurzelt" usw. 

Das wiederholst du mit den EFT-Punkten so lange, bis deine Intensität von der 10 bis nahezu auf der 0 ist. Zusätzlich hilft es mit Augenbewegungen von rechts nach links und mit Summen von Liedern oder mit Rechenaufgaben zu arbeiten, um die beiden Gehirnhälften zu verknüpfen. 

EFT Klopfpunkte

zum Herunterladen des Ablaufs als PDF, klicke einfach auf das Bild!

Durch das Klopfen bestimmter Punkte, die den Organen zugeordnet sind (das kommt aus der chinesischen Medizin), löst sich etwas und dadurch entsteht dieser freie Speicherplatz und die Distanz zu Emotion.

Zum Video des Interviews auf YouTube.

EFT: was passiert im Körper?

Kannst du erklären, was im Körper passiert? Warum geht die Angst weg, wenn ich anfange zu klopfen?

Was im Körper passiert, ist eine Entspannung. Im Grunde werden alte Muster wieder zurechtgerückt und neu miteinander verknüpft. Es wird abgeglichen, ist das wirklich real, was hier gerade passiert oder ist das nur in meinem Kopf. EFT sorgt für eine vollkommene Neuorientierung in Gehirn.

Wir können es akut bei Kindern und bei Erwachsenen nutzen. Aber auch wenn wir schon eine Angst entwickelt haben oder dann wenn ein Symptom wie Kopfschmerzen auftaucht. 

Manchmal kommt die Angst dann wieder, wie bei meiner Fahrstuhlangst. Ich hatte immer die Situation im geschlossenen Fahrstuhl geklopft und dann bin ich in einen gestiegen, der aus Glas war. Es kamen sofort zwei Sätze "Ich stürze in die Tiefe" und "Ich habe keinen Halt mehr". Beide Sätze kommen aus meiner Kindheit. Ich habe sie in der Situation aufgelöst und damit dann auch ganz viele andere Situationen aus meinem Leben geheilt. 

EFT heilt nicht nur den Moment, sondern alle Situationen, die mit dieser Emotion in Zusammenhang stehen.

Die Fahrstuhlangst ist also ein tolles Geschenk, um ganz viel aufzulösen. Es hat mir geholfen, einen besseren Kontakt zu meiner Mutter zu haben.

Es wäre so schön, wenn jeder Coach, jeder Therapeut und jeder Pädagoge diese Methode kennen und anwenden würde, um Menschen zu helfen, aus ihren alten Mustern auszusteigen und den neuen Platz zu nutzen, um loszugehen oder gesund zu werden.


Du kannst EFT bei Gabriele Backhaus lernen, um diese Technik für dich, mit den Menschen in deinem Leben oder auch beruflich anzuwenden. Mehr Informationen dazu gibt es hier: 

EFT-lernen 


Ich freu mich über dein Feedback und darüber, dass du auch in der nächsten Woche wieder einschaltest!

Herzliche Grüße 

Deine Lisa



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